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Unser Förderprogramm zur Caritas-Kampagne

#dasmachenwirgemeinsam | „Zusammenhalt durch Teilhabe an Bildung sichern"

Die Corona Pandemie prägt seit vielen Monaten unser Leben. Wie im Brennglas zeigt Corona: Die Lebensrealitäten in Deutschland sind grundverschieden. Im Zuge der Pandemie gewinnt daher eine Frage neue Bedeutung: Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?

Das ist der Ausgangspunkt der Caritas Kampagne #DasMachenWirGemeinsam in den Jahren 2021 und 2022.

Wir sind davon überzeugt: Wesentlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist die soziale Gerechtigkeit. Der Ausschluss von „Schwachen“ und „Anderen“ ist eine der größten Gefahren, denen wir uns als Gesellschaft gegenübersehen. Ein lebenswertes Gemeinwesen, in dem die Menschen sich einander verbunden fühlen und bereit sind, sich füreinander einzusetzen, schließt alle ein und gibt allen eine gerechte Chance auf ein gelingendes Leben. Chancengerechtigkeit und Zukunftsperspektiven sind elementar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Die zentrale Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sehen wir pandemiebedingt in der Gefahr einer wachsenden Bildungsungerechtigkeit und damit verbunden der Gefahr einer wachsenden Ausgrenzung benachteiligter Personengruppen. Der Bildungserfolg darf dabei vor allem nicht weiter durch einen fehlenden digitalen Zugang und fehlende Unterstützung und Begleitung im Lernen gefährdet werden.

Bereits vor der Pandemie-Krise war der wissenschaftlich schon vielfach festgestellte Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und sozialer Herkunft Thema. In Zeiten pandemiebedingt geschlossener Schulen und digitaler Kommunikationserfordernisse hat sich dieses Problem noch verstärkt. 

Die Stiftung Menschen in Not möchte mit ihrem Förderprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe an Bildung sichern“ im Zuge der Bewältigung der Folgen der Corona Pandemie zur Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einen Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit leisten. Das machen wir gemeinsam. 


Gefördert werden hierbei Projekte in folgenden Themenfeldern:

  1. Förderung der Teilhabe benachteiligter Personengruppen an digitaler Bildung und Teilhabe. Zu den benachteiligten Personengruppen zählen insbesondere Kinder  und Jugendliche aus einkommensarmen Familien im Homeschooling, in Ausbildung oder beruflicher Qualifizierung. Gefördert werden die Kosten für die Unterstützung in Form von Nachhilfe als auch in der Einführung in die Technik (etwa durch Digitalpaten, Schulungskosten). 
  2. Innovative Projekte zur Förderung der digitalen Teilhabe vulnerabler Personengruppen, etwa, indem Menschen am Rande der Gesellschaft in der digitalen Kommunikation mit den Sozialbehörden unterstützt werden. Die Kosten für die Anschaffung von Leihgeräten für Personen ohne digitale Endgeräte sind nur in beiden Themenfeldern im Rahmen der Projektförderung nach Ziffer 1 oder 2 bis zur Hälfte förderfähig.

Die Stiftung Menschen in Not schreibt hierfür für die Jahre 2021 und 2022 Fördergelder in Höhe von jährlich 20.000 Euro aus. Wir unterstützen mit diesen Fördergeldern jährlich bis zu 4 soziale Projekte mit einer Fördersumme von pauschal bis zu 5.000 Euro. Eine einmalige Weiterbewilligung über ein zweites Jahr ist bei weiter bestehendem Bedarf möglich.

Bewerben können sich die örtlichen Caritasverbände, die Personalfachverbände und die Träger von caritativen Diensten und Einrichtungen im Bistum Trier.

Den Bewerbungen soll eine kurze Beschreibung des Maßnahmenziels und des Maßnahmenablaufs sowie eine Kosten- und Finanzierungsaufstellung beigefügt werden. Darüber hinaus erbittet die Stiftung einen kurzen Bericht über die Wirkung der Maßnahme.

Darüber hinaus können wie bisher Förderanträge für Einzelfallhilfen gestellt werden. 

Über die Förderanträge entscheidet der Vorstand der Stiftung Menschen in Not gemäß der Förderrichtlinie. Der Vorstand ist frei in seiner Entscheidung. Ein Förderanspruch besteht nicht. 
 

Informationen und Antragstellung

Anfragen und Anträge können eingereicht werden bei der

Stiftung Menschen in Not
Kochstraße 2
54290 Trier
Telefon: 0651 145 195 70; Fax: 0651 145 195 79
E-Mail: stiftungszentrum(at)bistum-trier.de