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232.000 Euro gegen die Not

Das Kuratorium der Stiftung Menschen in Not hat den Jahresbericht angenommen und sich über die Planungen für das kommenden Jahr ausgetauscht. 118 Einzelanträge auf Fördermaßnahmen in einer Gesamthöhe von rund 232.000 Euro hat die Dachstiftung mit ihren 35 Treuhandstiftungen im Jahr 2018 bewilligt. Auch das laufende Jahr zeigt, wie wichtig die Unterstützung von Menschen in besonderen Notlagen noch immer ist. Die Einzelfallhilfe bleibt daher ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Erste "Leuchtturm-Projekte" für die Jahre 2020 und 2021 sind jedoch schon zugesichert.

Christine Cüppers berichtet darüber in der Paulinus-Wochenzeitung, Nr. 48 vom 1. Dezember 2019

Notleidenden wieder eine Perspektive geben

Die Stiftung Menschen in Not sorgt sich um Menschen, die wegen körperlicher, geistiger oder finanzieller Benachteiligungen auf Hilfe angewiesen sind.

Ihr Zweck ist es, die caritative Arbeit in ihrer ganzen Vielfalt zu fördern und dauerhaft sicherzustellen. Besondere Anliegen sind die Bekämpfung der Folgen von Armut, die Stärkung der Familien, Kinder und Jugendlichen, die Sorge um Menschen mit Behinderung, um kranke und sterbende Menschen sowie die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft.

Sie vereint Stifterinnen und Stifter, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Notleidenden im Bistum Trier und den benachteiligten Regionen dieser Welt durch konkrete Projekte und Einzelfallhilfen wieder eine Perspektive zu geben.

Sozial braucht digital

Caritashaus der Begegnung in Irrel erhält Schulungsnetzwerk

(red) Im Caritashaus der Begegnung in Irrel finden seit einigen Jahren Computerkurse für Seniorinnen und Senioren statt. Zusätzlich dazu sind nun auch iPad-/Tablet-Kurse sowie Kurse im Umgang mit Smartphones geplant. Dabei wird Seniorinnen und Senioren von jugendlichen Referenten/innen der Taschengeldbörse die Möglichkeiten der Nutzung digitaler Geräte vermittelt.

Die Stiftung Menschen in Not unterstützt das Projekt aus dem Förderprogramm "Sozial braucht digital" mit 650 Euro. Damit wird ein separates Schulungsnetzwerk eingerichtet, das ist eine technische Voraussetzung für die angebotenen Kurse.

Im Beisein des ehrenamtlichen Leitungsteams und der Verwaltungsangestellten, dankte der Koordinator Michael Helbach  der Stiftung und nutzte die Gelegenheit, die vielfältigen Angebote der Einrichtung vorzustellen. Dabei konnte er deutlich machen, wie wichtig es ist, Seniorinnen und Senioren die Angst vor der "neuen Technik" zu nehmen und für diese Schulungen die Generationen zusammen zu bringen.

Beate-Manthey-Stiftung setzt sich für Schwerstkranke und Sterbende ein

1.500 Euro Spende für das St. Barbara Hospiz Bous

Das St. Barbara Hospiz hat von der Beate-Manthey-Stiftung eine Spende in Höhe von 1.500 Euro erhalten. Das Geld soll zur Deckung der laufenden Kosten genutzt werden, die knapp 70.000 Euro pro Jahr betragen. Das kommt der Einrichtung momentan sehr entgegen, da sich zeitgleich mit der Umsetzung des Hospiz- und Palliativgesetzes auch automatisch die laufenden Kosten erhöht haben.

Überreicht wurde die Spende persönlich durch den Landespolizeidekan und Stiftungsgründer Dr. Rolf Dillschneider und seine Schwester, Gabriele Beining.

Bei dieser Gelegenheit besichtigten sie die Räumlichkeiten des Hospizes und verschafften sich auch einen Einblick in dessen Alltag. Lobend erwähnten sie dabei die geschmackvolle Einrichtung der Zimmer und der Gemeinschaftsräume. Fasziniert betrachteten sie die großen Landschafts- und Naturaufnahmen, die die Wände des Hospizes schmücken. Ihre Gedanken galten jedoch den Gästen und deren Schicksalen. Betroffenheit breitete sich bei der Tatsache aus, dass auch junge Menschen im St. Barbara Hospiz versterben.

Im Beisein von Stephan Manstein, Direktor des Geschäftsbereiches „Altenhilfe und Hospiz“ der cts- Trägergesellschaft, nahm Hospizleiterin Judith Köhler den Scheck entgegen. Dabei erkannte sie nicht nur die finanzielle Leistung an, sondern auch die ideelle Unterstützung und Anerkennung, die die Beate-Manthey-Stiftung ihr und dem Hospiz damit entgegen bringt.

Die Beate-Manthey-Stiftung wurde von Dr. Rolf Dillschneider in Erinnerung an seine Schwester Beate gegründet, die im Jahr 2007 früh verstorben ist. Sie verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Schwerkranken zu erhalten und ist Teil des Caritas- Stiftungsnetzwerks im Bistum Trier, das von der Stiftung „Menschen in Not“ geführt wird.

Text und Foto: Lisa Schmitt

10 Jahre Wiederstein Heilig Land-Stiftung

Jubiläumsspenden unterstützen Friedensarbeit und Baby-Hospital im Heiligen Land

Bereits seit 10 Jahren setzt sich die Pfarrer Benno Wiederstein und Agnes Wiederstein - Heilig Land-Stiftung, eine der 34 Treuhandstiftungen unter dem Dach der Stiftung Menschen in Not, für die Friedensarbeit in Jerusalem, für die Arbeit mit Behinderten in Beit Noah in Tabgha und das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem ein.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Stiftung wurde ein Spendenerlös von weiteren 22.000 Euro erzielt. Pfarrer Benno Wiederstein und seine Schwester Agnes stehen bereits im engen Kontakt mit den Partnerorganisationen vor Ort. Schon im Frühjahr werden die Spenden übergeben.

Broschüre "10 Jahre Wiederstein Heilig Land-Stiftung"

Gemeinsam Gutes tun

Broschüre "Stiften im Bistum Trier" gibt Tipps

Hinter den über 60 Treuhandstiftungen, Stiftungsfonds und Stifterdarlehen der Stiftung Menschen in Not und der Bischof-Stein-Stiftung steht eine große Zahl an Menschen, die sich sehr für caritative und pastorale Anliegen in unserem Bistum einsetzen. Jede und jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten. Alle zusammen bilden sie eine beispielgebende, ermutigende Gemeinschaft!

Die Broschüre "Stiften im Bistum Trier" gibt einen ersten Einblick zum Thema "Stiften" und erläutert mögliche Formen des Engagements: von der Spende über testamentarische Zuwendungen bis hin zur persönlichen Stiftung.

"Stiften im Bistum Trier" gibt es hier als PDF im Download oder kostenlos als gedruckte Broschüre im Stiftungszentrum, Kochstraße 2, 54290 Trier, Tel. 0651/145 195 70.

Die Caritas-Stiftungen in Deutschland

Was ist eine Stiftung?